Fragen-Antworten

Das Muskelgewebe besteht zu 65% aus Glutamin, das vom Muskel verwendet wird, um bei intensiver körperlicher Tätigkeit Energie herzustellen und die Glykogen Reserven zu schonen. Da Glutamin Teil des Muskelgewebes ist (der mageren Muskelmasse), wird es im Ernährungsplan der Sportler empfohlen, um die Muskelmasse zu unterstützen und bei der Regenerationsphase mitzuwirken.
 
Um einen flachen, straffen und schönen Bauch zu erhalten, muss man auf jeden Fall das Bauchfett verringern: Gezielte Bauchmuskelübungen sind sicherlich hilfreich, aber weitere sportliche Anreize sind wichtig, um ein gutes Gleichgewicht zwischen magerer Muskelmasse und Fett zu erhalten. Natürlich ist es wichtig, die Bauchmuskeln regelmäßig zu trainieren und täglich Übungen, die alle Muskeln beanspruchen, auszuführen. Jede Übung (von Crunch zu Slat-Maschine und Sit-ups…) muss richtig ausgeführt werden, um körperliche Probleme vorzubeugen: Es ist also notwendig, vor allem die ersten Male, von einem erfahrenen Personal Trainer begleitet zu werden.
 
Ballaststoffe sind Polysaccharide, die in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Ballaststoffe sind nicht in der Tierwelt anzufinden, auch wenn es Substanzen gibt, die sich ähnlich verhalten, wie zum Beispiel Chitosan, aus den Schalen der Krustentiere. Auch wenn es keine Nährstoffe sind, sind Ballaststoffe ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Die wichtigsten Funktionen sind das Sättigungsgefühl und eine verbesserte Darmfunktion und der damit verbundenen Darmprobleme.
B.C.A.A (branchedchain amino acids, verzweigkettige Aminosäuren) sind die Aminosäuren, L-Leucin, Isoleucin und Valin. Die BCAA haben die Eigenschaft direkt von dem Muskelgewebe aufgenommen zu werden, die katabolischen Prozesse zu verlangsamen, die anabolischen Prozesse zu stimulieren, und zusätzlich zur plastischen Funktion, haben sie auch eine pro-energetische Funktion.
 
Die Aufnahme von fester Nahrung nach sportlicher Betätigung sollte erfolgen, wenn die schnelle Phase der Regeneration des Glykogens beendet ist; dies erfolgt meist circa eine Stunde nach der körperlichen Betätigung. Die Nahrungsmittel, die in dieser Phase aufgenommen werden können, sollten einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten (wie Nudeln, Reis, Brot, Gemüse, Obst, Süßspeisen….) haben, um eine effiziente Regeneration des Muskel-Glykogens zu ermöglichen. Für eine gezielte Muskelregeneration können spezielle Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden, die die Regenerationsphase beschleunigen.
 
Ja! Mineralwasser mit vielen Mineralien hat einen Restgehalt von 1,5 g Mineralsalz pro Liter. Eine Trinkflasche mit diesem Wasser enthält also 0,75 g an Mineralsalzen, wobei das meiste aus Calciumcarbonat besteht. Ein gutes Nahrungsergänzungsmittel enthält mindestens 2 g Mineralsalz (nur die wichtigen für die sportliche Betätigung wie Kalium, Magnesium, Natrium…) und Kohlenhydrate (die eine perfekte Energiequelle während des Wettkampfs sind). Auch wenn bei geringerer Belastung ein gutes Mineralwasser ausreichen kann, ist bei intensiven und anhaltenden sportlichen Aktivitäten ein gutes Nahrungsergänzungsmittel von Vorteil.
 
Milchsäure ist ein Molekül, das von unserem Organismus produziert wird, wenn Anstrengung unter zu geringer Sauerstoffzufuhr erfolgt. Das heißt, wenn die Anstrengung groß ist, oberhalb der sogenannten anaerobischen Ventilationsgrenze, wird Milchsäure produziert. Dieses Molekül, dass aus der Glykolyse in anaerobischen Zustand entsteht, ändert den Säuregehalt des Muskels und verhindert in hoher Quantität seine Funktionalität, indem es Schmerzen und Krämpfe verursacht. Sobald die Anstrengung nachlässt, wird die Milchsäure wiederverwendet, dieses Molekül wird in kurzer Zeit wieder abgebaut und in Energie verwandelt.
 
Koffein ist ein natürliches Alkaloid das in einigen Pflanzen wie Kaffe, Kakao und Tee vorkommt. Es gehört zur Klasse der Anregungsmittel und über seine Wirkung sind viele wichtige Studien vorhanden, die das nachweisen. Es wird vom Magen aufgenommen und verbreitet sich schnell im ganzen Körper. Sportler schätzen Koffein für seine Fähigkeit, der Müdigkeit entgegen zu wirken. Seit 2003 ist der Wirkstoff nicht mehr auf der Prohibited List der WADA. Es bestehen keine wissenschaftliche Studien, die eine Abhängigkeit oder das Risiko zu Herzkreislaufschwächen auf Grund von Koffein bestätigen. Alle Wissenschaftler sind sich einig, dass ein moderierter Koffeinkonsum (bis 300 mg/Tag) keine gesundheitlichen Schäden mit sich bringt.
Die Ernährungsbedürfnisse eines Sportlers, also auch das Frühstück, hängen von vielen Faktoren und natürlich auch von der Sportart ab. Generell ist es nicht ratsam, seine Ernährungsgewohnheiten genau am Tag des Wettkampfes drastisch zu ändern. Viele Ausdauer-Sportler (Marathon, Radfahren…) essen am Tag des Wettkampfs normalerweise die dreifache (oder manchmal vierfache) Portion; diese Gewohnheit könnte allerdings den Organismus belasten, der zu diesem Zeitpunkt des Tages diese Menge an Nahrung nicht gewohnt ist und nicht verarbeiten kann.
Nachfolgend einige nützliche Tipps für ein Frühstück am Wettkampftag:
- Richtige Uhrzeit: Das wichtigste ist die Uhrzeit, und es wird empfohlen nicht zu kurz vor der sportlichen Betätigung zu essen, da ein leerer Magen besser ist. Das Frühstück sollte generell nicht später als 1 Stunde und 30 Minuten vor dem Wettkampf eingenommen werden.
-Komplettes und getestetes Frühstück: Ein gutes Frühstück vor dem Wettkampf sollte Kohlenhydrate, Proteine, Fette und eine entsprechende Anzahl an Ballaststoffen enthalten. Es gibt viele verschiedene Varianten (wie Milch oder Joghurt mit Cerealien und einer Frucht, oder Tee mit Keksen und Fruchtsaft, oder Mehrkornbrot mit Wurst…) aber sie müssen vorher getestet sein und vom Organismus gut aufgenommen werden. 

 
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